Darf man in Australien eine Drohne fliegen?

Ob du fliegen darfst, hängt von deiner Drohne, deiner Registrierung und dem genauen Ort ab, an dem du fliegst. Hier findest du alles, was du wissen musst: die wichtigsten Vorschriften, Flugverbotszonen und die offiziellen Quellen – alles an einem Ort.

Behörde

Civil Aviation Safety Authority (CASA)

Rahmenwerk

CASR Part 101 (von der CASA verwaltet)

Kompetenznachweis

Fernpilotenlizenz (Remote Pilot Licence)

WICHTIGSTE REGELN

  1. Max. 120 m über Grund (AGL)
  2. Mindestens 30 m zu jeder unbeteiligten Person – fliege nie über Personen
  3. Drohnen über 250 g: Fliege nicht innerhalb von 5,5 km um einen kontrollierten Flughafen oder in einem An-/Abflugweg einer Start- und Landebahn bis 7 km hinaus (7–8,5 km: max. 90 m). Drohnen bis 250 g dürfen innerhalb von 5,5 km bis 45 m über Grund fliegen, aber niemals über oder in An-/Abflugwegen, innerhalb des Flughafengeländes oder dort, wo sie eine Gefahr für Luftfahrzeuge darstellen.
  4. Innerhalb von 5,5 km um einen Flughafen ohne Kontrollturm oder innerhalb von 1,4 km um einen Hubschrauberlandeplatz: Bemerkst du ein bemanntes Luftfahrzeug oder einen Hubschrauber, starte nicht – entferne dich aus seinem Flugweg und lande so bald wie möglich
  5. Fliege niemals über oder in der Nähe von Noteinsätzen (Polizei, Rettungsdienst, Suche und Rettung, Brandbekämpfung) oder Bereichen, die die öffentliche Sicherheit betreffen
  6. Freizeitflüge: nur bei Tageslicht (bürgerliche Morgen- bis Abenddämmerung). Nachtflüge erfordern eine Fernpilotenlizenz (Remote Pilot Licence, RePL) sowie eine ReOC-Genehmigung
  7. Halte stets die direkte Sichtverbindung (VLOS)
  8. Fliege immer nur eine Drohne gleichzeitig
  9. Keine Registrierung für Freizeitdrohnen erforderlich (unabhängig vom Gewicht, solange es unter 25 kg liegt; die Standardregeln gelten)
  10. Fliegen zu beruflichen Zwecken (jedes Gewicht, auch unter 250 g): Registriere die Drohne (bis 500 g kostenlos; AUD 40 pro Drohne über 500 g) und besitze eine Betreiberakkreditierung oder eine Fernpilotenlizenz (RePL). Über 2 kg sind in der Regel zusätzlich eine RePL und ein ReOC erforderlich. Im Ausland registrierte Drohnen können nicht in Australien registriert werden – hole für berufliche Flüge über myCASA eine Genehmigung der CASA ein
  11. Die Regeln für Nationalparks variieren je nach Bundesstaat – prüfe dies vor dem Flug (manche verbieten Drohnen vollständig)

Flugverbotszonen und Flugbeschränkungen

Aktuelle NOTAM-Daten in der App · Regeln und Checklisten
Offizielle Quelle öffnen ↗

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich eine Lizenz oder ein Zertifikat, um in Australien eine Drohne zu fliegen?

In Australien benötigen Drohnen unter 2 kg, die zu Freizeitzwecken geflogen werden, keine Lizenz, müssen aber die standard operating conditions (Standardbetriebsbedingungen) der CASA einhalten; für berufliche Flüge (bei jedem Gewicht, auch unter 250 g) ist eine operator accreditation (Betreiberakkreditierung) oder eine Fernpilotenlizenz (Remote Pilot Licence, RePL) erforderlich, über 2 kg in der Regel eine RePL plus ReOC. Registriere Drohnen, die gewerblich geflogen werden. Alle Anforderungen und die offiziellen Quellen findest du unten.

Darf ich in Australien als Tourist oder ausländischer Besucher eine Drohne fliegen?

Ja — wer zum Vergnügen fliegt, Touristen eingeschlossen, braucht in Australien weder Registrierung noch Lizenz oder Akkreditierung, unabhängig vom Gewicht der Drohne. Es gelten die Standardregeln der CASA: höchstens 120 m, 30 m Abstand zu Personen und für Drohnen über 250 g kein Flug im Umkreis von 5,5 km um kontrollierte Flughäfen; prüfe die Parkverbote der Bundesstaaten. Nur gewerbliche Flüge lösen eine Registrierungspflicht aus. Die Regeln für ausländische Piloten können sich ändern – kläre daher vor der Reise stets mit der zuständigen Behörde ab, was gilt, und sieh dir die offiziellen Quellen unten an. Zuständige Behörde: Civil Aviation Safety Authority (CASA).

Was sind die wichtigsten Drohnenvorschriften in Australien?

Kurz gesagt: Max. 120 m über Grund (AGL). Hinzu kommt: Mindestens 30 m zu jeder unbeteiligten Person – fliege nie über Personen. Außerdem: Drohnen über 250 g: Fliege nicht innerhalb von 5,5 km um einen kontrollierten Flughafen oder in einem An-/Abflugweg einer Start- und Landebahn bis 7 km hinaus (7–8,5 km: max. 90 m). Drohnen bis 250 g dürfen innerhalb von 5,5 km bis 45 m über Grund fliegen, aber niemals über oder in An-/Abflugwegen, innerhalb des Flughafengeländes oder dort, wo sie eine Gefahr für Luftfahrzeuge darstellen. Das sind die zentralen Luftfahrtregeln – in Australien können je nach Ort zusätzlich Bestimmungen zu Luftraum, Landnutzung, Natur, Datenschutz und Fotografie gelten. Prüfe daher immer die offiziellen Quellen.

Wo darf ich in Australien keine Drohne fliegen?

Nicht befliegen darfst du die Sperrzonen – typischerweise rund um Flughäfen, Gefängnisse, Militärgelände und Naturschutzgebiete. Die offizielle Karte für die Zonen in Australien ist unten unter Quellen verlinkt, und die DrohnenKoll-App zeigt dir dazu die aktuellen NOTAMs (vorübergehende Luftraumbeschränkungen).

Wer regelt das Fliegen von Drohnen in Australien?

Für den Drohnenflug in Australien ist diese Behörde zuständig: Civil Aviation Safety Authority (CASA). Den Luftraum selbst verwaltet eine eigene Stelle: Airservices Australia. Die offiziellen Seiten beider Organisationen findest du unten unter Quellen – diese Links solltest du als Lesezeichen speichern.

Gut zu wissen

OFFIZIELLE QUELLEN

WEITERE RESSOURCEN

Prüfe vor dem Fliegen stets die offiziellen Quellen der CASA. Diese Seite ist ein Hilfsmittel – keine Rechtsquelle. Regeln der Bundesstaaten, Territorien und Nationalparks können über die CASA-Vorschriften hinausgehende Beschränkungen vorsehen.

Die App

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