Darf man in Neuseeland eine Drohne fliegen?
Ob du fliegen darfst, hängt von deiner Drohne, deiner Registrierung und dem genauen Ort ab, an dem du fliegst. Hier findest du alles, was du wissen musst: die wichtigsten Vorschriften, Flugverbotszonen und die offiziellen Quellen – alles an einem Ort.
Behörde
Civil Aviation Authority of New Zealand
Rahmenwerk
Civil Aviation Rules Part 101 + CATI 101-1 (in Kraft ab 22. Dezember 2025) + Part 102 (zertifizierter Betrieb)
Kompetenznachweis
Pilotenqualifikation nach Part 101
WICHTIGSTE REGELN
- Die maximale Höhe beträgt 120 m (400 ft) über Grund, es sei denn, du fliegst unter den in CATI: 101-1 section 2.5 (Part 101) festgelegten besonderen Bedingungen.
- Nach Part 101 ist keine Drohnenregistrierung erforderlich. Für normale Flüge bei Tag brauchst du keine Lizenz, aber Nachtflüge und Flüge im Umkreis von 4 km um einen Flugplatz erfordern eine anerkannte Schulung oder Qualifikation (CATI 101-1).
- Halte die Drohne jederzeit mit deinen eigenen Augen in direkter Sichtverbindung und fliege unterhalb der Wolkenuntergrenze. FPV ist nur mit einem geschulten und kompetenten Beobachter erlaubt, der die Drohne im Blick behält und in direktem Kontakt mit dir steht. Flüge außerhalb der Sichtverbindung sind nur in einem vollständig umschlossenen Bereich erlaubt, aus dem die Drohne nicht entkommen kann (CATI 101-1, 2.9).
- Halte mindestens 4 km Abstand zur Grenze jedes Flugplatzes, einschließlich Hubschrauberlandeplätzen. Näher heranzufliegen erfordert eine anerkannte Drohnenpilotenqualifikation (oder die direkte Aufsicht durch einen Inhaber) – auch eine australische CASA RePL oder eine Pilotenlizenz nach Part 61/149 zählt – sowie an kontrollierten Flugplätzen eine ATC-Genehmigung über AirShare bzw. an unkontrollierten Flugplätzen die Zustimmung des Betreibers, einen Beobachter und max. 400 ft. Abgeschirmte Einsätze außerhalb der Grenze, max. 33 ft (10 m) über dem abschirmenden Objekt und hinter einer Barriere, die die Drohne aufhalten würde, sind ausgenommen (CATI 101-1, 2.3).
- Im kontrollierten Luftraum brauchst du eine ATC-Freigabe (über AirShare beantragen), sofern es sich nicht um einen abgeschirmten Einsatz handelt. Fliege nicht ohne Erlaubnis der zuständigen Verwaltungsbehörde in Flugbeschränkungsgebieten oder militärischen Übungsgebieten, und fliege niemals in Tiefflugzonen (Part 101.7, 101.9). Sie werden auf AirShare angezeigt.
- Hole die Zustimmung des Eigentümers oder Nutzers ein, bevor du über ein Grundstück fliegst – privat oder öffentlich (z. B. städtische Parks, Strände, Seen).
- Halte horizontal mindestens 150 m Abstand von jedem Punkt direkt über einem Meeressäuger (Wale, Delfine, Robben), wenn du unter 600 m über dem Meeresspiegel fliegst (Marine Mammals Protection Regulations 1992).
- Flüge auf Naturschutzflächen (Nationalparks, Reservate, Waldparks) erfordern eine Genehmigung des Department of Conservation (DOC). Prüfe die Drohnenzonenkarte des DOC: Genehmigungen für Freizeitflüge in grünen Zonen werden sofort online erteilt und sind ein Jahr gültig; orange und rote Zonen werden im Einzelfall geprüft.
- Nachtflüge nur in Innenräumen, als abgeschirmter Einsatz oder nach einem von der CAA anerkannten Nachtflugkurs – mit einer Beleuchtung, die die Ausrichtung der Drohne zeigt, jeweils nur eine Drohne und mit einer abgeschirmten Nacht-Auffrischung von 30 Minuten, wenn du in den letzten 90 Tagen nicht nachts geflogen bist (CATI 101-1, 2.11).
- Fliege nicht ohne deren Zustimmung über Personen
- Weiche jederzeit allen bemannten Luftfahrzeugen aus
- Das maximale Drohnengewicht nach Part 101 beträgt 25 kg; Drohnen von 15–25 kg benötigen eine anerkannte Lufttüchtigkeitsprüfung und eine Kompetenzbewertung. Schwerere Drohnen oder Einsätze außerhalb von Part 101 erfordern eine Zertifizierung nach Part 102.
Flugverbotszonen und Flugbeschränkungen

Häufig gestellte Fragen
Brauche ich eine Lizenz oder ein Zertifikat, um in Neuseeland eine Drohne zu fliegen?
Der relevante Nachweis in Neuseeland: Pilotenqualifikation nach Part 101. Ob du ihn brauchst, hängt vom Gewicht deiner Drohne und davon ab, wie du fliegst. Zuständige Behörde: Civil Aviation Authority of New Zealand. Die offiziellen Quellen unten erklären genau, wann der Nachweis erforderlich ist.
Darf ich in Neuseeland als Tourist oder ausländischer Besucher eine Drohne fliegen?
Ja — keine Drohnenregistrierung und keine Pilotenlizenz für normale Flüge bei Tag, auch für Touristen; Nachtflüge und Flüge im Umkreis von 4 km um einen Flugplatz erfordern eine anerkannte Schulung oder eine Pilotenqualifikation. Der Haken ist die Zustimmung: Hol die Erlaubnis des Grundeigentümers oder Nutzers und jeder Person ein, die du überfliegst. DOC-Naturschutzland (etwa ein Drittel des Landes) erfordert eine kostenpflichtige Genehmigung. Die Regeln für ausländische Piloten können sich ändern – kläre daher vor der Reise stets mit der zuständigen Behörde ab, was gilt, und sieh dir die offiziellen Quellen unten an. Zuständige Behörde: Civil Aviation Authority of New Zealand.
Was sind die wichtigsten Drohnenvorschriften in Neuseeland?
Kurz gesagt: Die maximale Höhe beträgt 120 m (400 ft) über Grund, es sei denn, du fliegst unter den in CATI: 101-1 section 2.5 (Part 101) festgelegten besonderen Bedingungen. Hinzu kommt: Nach Part 101 ist keine Drohnenregistrierung erforderlich. Für normale Flüge bei Tag brauchst du keine Lizenz, aber Nachtflüge und Flüge im Umkreis von 4 km um einen Flugplatz erfordern eine anerkannte Schulung oder Qualifikation (CATI 101-1). Außerdem: Halte die Drohne jederzeit mit deinen eigenen Augen in direkter Sichtverbindung und fliege unterhalb der Wolkenuntergrenze. FPV ist nur mit einem geschulten und kompetenten Beobachter erlaubt, der die Drohne im Blick behält und in direktem Kontakt mit dir steht. Flüge außerhalb der Sichtverbindung sind nur in einem vollständig umschlossenen Bereich erlaubt, aus dem die Drohne nicht entkommen kann (CATI 101-1, 2.9). Das sind die zentralen Luftfahrtregeln – in Neuseeland können je nach Ort zusätzlich Bestimmungen zu Luftraum, Landnutzung, Natur, Datenschutz und Fotografie gelten. Prüfe daher immer die offiziellen Quellen.
Wo darf ich in Neuseeland keine Drohne fliegen?
Nicht befliegen darfst du die Sperrzonen – typischerweise rund um Flughäfen, Gefängnisse, Militärgelände und Naturschutzgebiete. Die offizielle Karte für die Zonen in Neuseeland ist unten unter Quellen verlinkt, und die DrohnenKoll-App zeigt dir dazu die aktuellen NOTAMs (vorübergehende Luftraumbeschränkungen).
Wer regelt das Fliegen von Drohnen in Neuseeland?
Für den Drohnenflug in Neuseeland ist diese Behörde zuständig: Civil Aviation Authority of New Zealand. Den Luftraum selbst verwaltet eine eigene Stelle: Airways New Zealand. Die offiziellen Seiten beider Organisationen findest du unten unter Quellen – diese Links solltest du als Lesezeichen speichern.
Gut zu wissen
OFFIZIELLE QUELLEN
- CAANZ – DrohnenregelnOffizielle Drohnenregeln und -hinweise der Civil Aviation Authority für Neuseelandaviation.govt.nz
- AirShare – LuftraumkarteEchtzeit-Luftraumkarte mit kontrollierten Zonen, Fluganfragen und Warnungenairshare.co.nz
- DOC – Genehmigungen für NaturschutzflächenBeantrage eine Genehmigung, um auf vom Department of Conservation verwaltetem Land zu fliegendoc.govt.nz
WEITERE RESSOURCEN
- CAANZ – Part-101-RegelnAusführliche Part-101-Regeln für unbemannte Luftfahrzeuge in Neuseelandaviation.govt.nz
- CAA NZ – Betriebsanforderungen nach CATI 101-1Civil Aviation Transport Instrument CATI 101-1: die Betriebsanforderungen für Drohnenflüge nach Part 101 (in Kraft seit 22. Dez. 2025)aviation.govt.nz
Prüfe vor dem Fliegen stets die offiziellen Quellen der CAANZ. Diese Seite ist ein Hilfsmittel – keine Rechtsquelle. Die Regeln können sich ohne Vorankündigung ändern.
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